Schwingungen verringern

Roslyde Motoren sind unsere Low-Noise-Lösung

Resonanzfrequenzen in motorbetriebenen Geräten und Antriebseinheiten lassen sich kaum vermeiden. Es gibt jedoch Anwendungen, bei denen sie unerwünscht sind. Rotek ist es gelungen, mit dem Roslyde einen besonders leisen Motor zu entwickeln, der auch in geräuschkritischer Umgebung gern eingesetzt wird.

Elektro-Kleinmotoren werden für eine Vielzahl von Antriebsaufgaben verwendet. Da spielt neben der mechanischen Qualität die Laufruhe eine wichtige Rolle. Sie sollten möglichst reibungslos und leise arbeiten.

Roslyde mit Stirnradgetriebe

Rotek stellt seit vielen Jahren Synchronmotoren her und bietet ein Baukastensystem mit Millionen von Produktvarianten an. Die Vorteile der Synchrontechnologie: Durch leistungsstarke Magnetläufer und die effiziente Spulenkörperwicklung sind Synchronmotoren besonders energiesparend und extrem kompakt im Vergleich zu handelsüblichen Kondensator- und Drehstrommotoren. Sie liefern konstante Drehzahlen unabhängig von der Last und erlauben Starts und Stopps innerhalb von Sekundenbruchteilen. Typisch ist auch das Selbsthaltemoment, das eine Bremse überflüssig macht.

Sonst häufig von Vorteil, ist das ein Nachteil, wenn es um die Geräuschentwicklung geht. Denn das magnetische „Einrasten“ der Rotorpole in die Statorzähne erzeugt Drehschwingungen, die sich als Körperschall bemerkbar machen.

Störende Geräusche

Nun ist es ist individuell sehr unterschiedlich, was Menschen als störend oder laut empfinden. Unter anderem entscheiden die Frequenz und das Zeitverhalten des Schalls über eine angenehme oder unangenehme Wahrnehmung. Auch erscheinen bestimmte Frequenzen lauter, als sie in Wirklichkeit sind. So hat die Angabe des reinen Schalldrucks/Lautstärkepegels in dB nur eine sehr geringe Aussagekraft. Denn der Schalldruck ist nur ein Aspekt bei der Wahrnehmung. Unangenehm klingen hohe, schrille Töne wie Pfeifen und Quietschen. Störend sind weiterhin Schallereignisse mit unharmonischen Frequenzen.

Roslyde mit Planetengetriebe

Sanftes Surren erwünscht

Und auch tiefe, raue Töne wie Scharren und Brummen werden negativ bewertet, während ein angenehmes Geräusch oder ein zum Produkt passendes die Erwartung in seine Eigenschaften bestärkt oder eine positive Wahrnehmung bewirkt. Bei Elektromotoren sind gleichmäßige Geräusche ohne starke Frequenzschwankungen optimal, bei denen die hohen und tiefen Frequenzen nicht zu dominant sind und auch Einzeltöne nicht zu stark heraus klingen. Ziel ist ein möglichst sanftes, gleichmäßiges, kaum hörbares Surren.

Roslyde

Erster Ansatzpunkt war für uns die Minimierung von Geräuschen des Motors selbst. Das in der Ständerwicklung umlaufende magnetische Wechselfeld regt den Antrieb zum Schwingen an. Durch eine zielgerichtete Optimierung der Wickeltechnik konnte man diesen Effekt minimieren. Gleichzeitig wurde das für Synchronmotoren übliche Rastmoment durch konstruktive Anpassungen des Magnetläufers auf ein Mindestmaß verringert. Da der Rotor zwischen zwei Spitzen geschliffen wird, ist er bereits so gut gewuchtet, dass kein weiterer Arbeitsgang notwendig ist. Auch durch die Lager können unerwünschte Geräusche entstehen. Je präziser sie sind, desto besser.

SmoothDrive Technology

Da Rotek stets hochwertige Kugellager mit Spezialschmierung einsetzt, sind auch im Bereich der Motorlager keine Änderungen notwendig. Und auf die symmetrische Lagerung achtet man bei der besonders präzisen Bearbeitung der Lagerschilde. Weil der extrem laufruhige Roslyde Motor so leise und sanft läuft, wurde seine Bauweise SmoothDrive Technology getauft.

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