Low-Cost-Elektronik

LOW-COST-ELEKTRONIK FÜR DEN ROMOTION

Rotek bietet den Romotion standardmäßig mit integrierter Regelelektronik an. Aber nicht bei jeder Anwendung werden komplexe Steuerungsmöglichkeiten gebraucht, oft reicht auch eine solide Standardlösung aus. Häufig benötigt man nur eine relativ einfache Drehzahlregelung und Drehrichtungswechsel. Für diese Fälle bietet Rotek seinen Kunden eine vom Partnerunternehmen ebetec aus Österreich für den Romotion entwickelte Low-Cost-Regelelektronik an.

Der Motorregler für 24 V DC arbeitet sensorlos und wertet die sogenannte Gegen-EMK für die Kommutierung auf. Deshalb kann auch hier auf die Hallsensoren im Motor verzichtet werden, was den Antrieb preiswert macht.

Die Drehzahl-Sollwertvorgabe erfolgt über einen Spannungseingang von 0 bis 10 V. Daneben gibt es einen 10V-Digitaleingang für die Drehrichtung. Schließlich gibt es einen Open-Collector-Ausgang zur Drehzahlüberwachung mit 2 Pulsen pro Umdrehung. Bis zu 100W / 4A Leistungsabgabe sind möglich.

Funktionen und Vorteile

  • Sollwertvorgabe und Bedienung erfolgen über IOs bzw. analoge Spannungen.
  • Motorregler für bürstenlose DC-Motoren die sensorlos / BEMF (BackElectroMotiveForce) betrieben werden.
  • Die sehr kompakte Regelelektronik ist im Anschlusskabel der Motoren integriert.
  • Der Regler wird an die jeweilige Anwendung und an den eingesetzten Antriebsmotor angepasst.
  • Mögliche Operationsmodi: Drehzahlsteller oder Drehzahlregler (muss im Vorfeld definiert werden)
    • Drehzahlsteller: die Drehzahl wird vom Übergeordneten System überwacht und nachgeregelt
    • Drehzahlregler: der Regler regelt die Drehzahl im Bereich des Machbaren nach und hält sie stabil.
  • Ein Betrieb als 4-Quadranten-Regler ist möglich.
    Die Regelelektronik kann sowohl bremsen als auch beschleunigen – weiter ist eine Kurzschlussbremse möglich.
  • Alle verwendeten elektronischen Bauteile sind nach höchstmöglichen Industriestandards ausgewählt.
  • Langlebig, weil keine Bauteile verwendet werden, die altern können (z.B. Elkos).

Artikel in der »antriebspraxis«, Ausgabe I/2018

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Die Regelelektronik wird im „hot melt” Verfahren direkt im Gehäuse vergossen und versiegelt. Dieses ist im Anschlusskabel der Motoren integriert. Daher werden kein weiterer Steckplatz, Bauraum, Gehäuse oder ein Schaltschrank benötigt. Der Platzbedarf und Verdrahtungsaufwand ist damit deutlich reduziert und man bleibt flexibel und kostengünstig. Sie ist so auch optimal gegen Umwelteinflüsse geschützt.

Anwendungen: einfache Antriebsaufgaben z. B. in Lüftern, Pumpen oder zum Drehen der Trommel in Rotationswärmetauschern.